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Du liebst Honig mit Herkunft ?

Dann lern das Fichtelgebirge von seiner süßesten Seite kennen. Hier oben kommt der Frühling spät, die Sommer sind kurz, und jeder Honig erzählt von dem Ort, an dem er entstanden ist.

Das raue Fichtelgebirge

Lange Winter, ein später Frühling, kühle Nächte selbst im Sommer: Auf rund 600 Metern Höhe hat die Natur ihren eigenen Takt. Zwischen Granit, Fichtenwald und Wiesen blüht alles ein paar Wochen später als in tieferen Lagen.Die Saison ist kürzer, und meine Bienen müssen sich nach ihr richten.

Wo die Waldimker zu Hause waren

Lange bevor es Bienenkästen gab, hielten die Zeidler ihre Völker in ausgehöhlten Kiefern. 1398 erhielt das Fichtelgebirge in Weißenstadt ein eigenes Zeidelgericht, und jede Zeidelweide war einem Imker fest zugeordnet. An diesen Gedanken knüpfe ich mit meinen Lagen an.

Jeder Honig hat seine Lage

Am Kreuzloh südlich von Bernstein und am Rauscherberg stehen höchstens zehn Völker je Lage. Ich ernte jede Lage für sich, und jedes Glas trägt den alten Flurnamen seines Ortes. Wie beim Wein schmeckt man die Herkunft: ein Honig, eine Lage, eine Ernte.

Von Offenlicht bis Dämmerung

Kein Honig gleicht dem anderen. Mancher ist hell und zart wie ein Frühsommermorgen, mancher dunkel und kräftig wie der Wald am Abend. Ich ordne jede Charge einem von vier Charakterbändern zu, nach Messwert, nicht nach Gefühl: Offenlicht, Streiflicht, Halbschatten, Dämmerung

Wer hinter fichtelbee steht

Ich bin Burkhard und imkere in der Nähe von Wunsiedel. fichtelbee ist bewusst klein: Ich kenne jedes Volk, jeden Standort und jedes Glas, das meine Imkerei verlässt. Mein Ziel ist ein Honig, der ehrlich zeigt, woher er kommt.